WALDENBUCH TROTZT TOPOGRAPHIE

Trotz klammer Kassen und strenger Sparbemühungen - die Stadt Waldenbuch lässt sich  ihre kreativen und zukunftsweisenden Vorhaben nicht nehmen.
Nach dem Vorbild der Schwarzwaldstadt Rottweil soll auch in der Schönbuchstadt Waldenbuch die Ungunst der Topographie mithilfe eines Mega- Projekts außer Kraft gesetzt werden.
Was Rottweil kann, können die Waldenbucher, nie verlegen um visionäre und zukunftsorientierte Ideen, schon lange.
Erste Vorplanungen zeigen ohne Umschweife:
Die in der Vergangenheit verschiedentlich ins Gespräch gebrachte Direktverbindung zwischen den Waldenbucher Ortsteilen  Hasenhof und Glashütte über das Tal der Aich hinüber ist machbar.
Eine Hängebrücke verkürzt nicht nur die Verkehrsanbindung zwischen ansonsten entfernt liegenden
Stadtteilen um ein Vielfaches, sondern ist darüber hinaus ein attraktiver Anziehungspunkt für Tagesbesucher und Gäste aus dem In- und Ausland.
Erste Investoren haben bereits bei der Stadt an die Türe geklopft.
Verwunderlich ist dies nicht.
Bei dem zu erwartenden regen Publikums- und Wanderverkehr über die Hängebrücke würde sich die Investition rasch amortisieren.
Angedacht sind Gebühren in Form von Brückenzoll von 3 – 5 EUR pro Hin- und Rückweg - ohne Seniorenermäßigung, jedoch bei freiem Durchgang für Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren.
Auf Grund der zu erwartenden Einnahmen ist noch zu klären, ob die Stadt Waldenbuch möglicherweise in Eigenregie als Investor auftreten will.
Noch ist nichts entschieden, erste Pläne für Konstruktion und Verlauf der Hängebrücke sind jedoch für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Eingangsbereich des Alten Rathauses zu den üblichen Zeiten einsehbar.
Trotz des normalerweise am Wochenende geschlossenen Rathauses wurde der Ausstellungsbeginn der Entwürfe "Hängebrücke" auf Samstag, den 1. April festgesetzt.

AO