INTERVIEW mit GEMEINDERAT KARL NEFF

Redaktion:
Du hast als Stadtrat in der Gemeinderatssitzung am 24. Januar für die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs LF20 gestimmt. Warum?

Karl Neff:
Das jetzige Fahrzeug ist 30 Jahre alt.
Die Feuerwehr- Technik wird immer komplizierter und hochwertiger.
Deshalb muss die Feuerwehr nachrüsten.
Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr stehe ich voll hinter der Entscheidung.

Redaktion:
Innerhalb der Feierwehr gibt es einen sogenannten Beschaffungsausschuss.  
Wie müssen wir uns den vorstellen?

Karl Neff:
Es sind immer unterschiedliche Kameraden in einem Beschaffungsausschuss, wechselnd nach Fahrzeug.
Immer eine ungerade Zahl an Mitgliedern für Abstimmungen.
Es kann ja nicht die ganze Wehr für die Stadt die Pläne vorarbeiten.
Je nach dem Fahrzeug besteht der Beschaffungsausschuss aus ausgewählten Personen.
Natürlich ist der Kommandant immer dabei.
Und diesmal Gerätewarte, die ja später das Fahrzeug beladen und pflegen, und Kameraden aus der Mannschaft, die sich mit der Materie intensiver beschäftigt haben.

Redaktion:
Warum liefern vier verschiedene Firmen Fahrgestell, Aufbau, Beladung und Funktechnik?
Geht das nicht als Gesamtpaket?

Karl Neff:
Nein, weil wir von jeder Firma nur das Beste wollen. Das kundschaften wir von jeder Firma einzeln aus.

Redaktion:
Wofür braucht man beim Technischen Aufbau sogenannte "Gewichtsreserve"?

Karl Neff:
Weil jede Wehr noch eigene Gerätschaften (schon) hat, die man zusätzlich einbauen will.  
Dann muss man noch zusätzlich aufladen können, wenn zum späteren Zeitpunkt technisch Neues dazukommt.

Redaktion:
2018 soll das neue Fahrzeug ausgeliefert werden. Das kommt uns lang vor …

Karl Neff:
Qualität braucht seine Zeit. Es gibt nicht so viele Hersteller und die müssen zusammengeführt werden.
Und dann wird fast alles in Handarbeit gefertigt.
Das braucht auch seine Zeit. Wir wollen das alles mit großer Sorgfalt machen.

Redaktion:
Karl Neff, herzlichen Dank für das Gespräch!