Haushaltsanträge der FWV zum Haushalt 2014 vom 22.10.2013,
Freie Wählervereinigung Waldenbuch – Gemeinderatsfraktion:

ANTRAG Nr. 1

VERBESSERUNG VERBINDUNG STÄDTLE – KALKOFEN
Wir beantragen eine Prüfung durch die Verwaltung oder ein Ingenieurbüro,inwieweit und unter welchen Bedingungen, eine fest installierte Verbindung, eine bauliche, schnelle, fußgängerfreundliche Verbindung Kalkofen- Städtle und umgekehrt verwirklicht werden könnte.
Wir können uns beispielsweise ein Transportmittel wie eine Art Schrägaufzug auf fester Trasse, in zahlreichen Gemeinden in Deutschland und der Schweiz mittlerweile zu finden, im Grundsatz vorstellen.

BEGRÜNDUNG:

Mit einer solchen Verbindung in Kombination mit vorhandenen Fußwegen könnte die Anbindung zweier Stadtteile deutlich ertüchtigt werden:
Auch wenn der Gedanke zunächst ungewohnt erscheint, möchten wir die Möglichkeit untersuchen, eine feste Fahrt von beispielsweise dem Alten Friedhof hinauf zum Kalkofen (Schulgelände) zu installieren.
Dies wurde immer wieder an uns herangetragen.
Fast alle Besuche und Besorgungen, viele Einkaufsmöglichkeiten im Einzelhandel, Arztbesuche, Veranstaltungen, Gottesdienste, Wege ins Rathaus, Notar, Museen usw. wären ohne Auto viel leichter zu erledigen.
Dies gilt insbesondere für die älteren und jüngeren Mitbürger.

ANTRAG Nr. 2

SANIERUNG GLASHÜTTER FRIEDHOF – ERGÄNZUNG

Die FREIEN WÄHLER beantragen zusätzlich zu der im Haushaltsplan aufgeführten "Gebäudesanierung" und "Sanierung Hauptweg" für den GLASHÜTTER Friedhof:
1.    Steine und Grabzwischenräume herrichten
2.    2-3 Sitzbänke für ältere Teilnehmer an Trauerfeiern
3.    neue Stühle beschaffen; die beschädigten aus dem Häusle entsorgen
4.    Einfriedung herrichten

BEGRÜNDUNG:

Die Begründung ergibt sich bei Augenschein von allein und kann von Teilnehmern an Trauerfeiern bestätigt werden.
Im Zuge der Gebäudesanierung auf dem Glashütter Friedhof sollten auch die anderen Missstände in einem Zuge behoben werden.

ANTRAG Nr. 3

KLIMAANLAGE im FORUM der OSS

Wir beantragen zu untersuchen, ob
a) unter Berücksichtigung der technischen Gegebenheiten und
b) unter Berücksichtigung der Kosten und Energiebilanz
eine Klimaanlage in das Forum der Oskar-Schwenk-Schule eingebaut werden soll.

BEGRÜNDUNG:

Als Begründung für eine Klimaanlage im Forum sprechen die Erfahrungen aus zahlreichen Veranstaltungen im Forum bei sommerliche Hitze für sich, z.B. Verabschiedung Schulleiterin, Kino vor Ort, Schulmusical, Gemeinderatssitzungen und andere offizielle Veranstaltungen.
Eine Entscheidung soll der Gemeinderat nach Vorlage der Kosten und technischen Möglichkeiten treffen.

ANTRAG Nr. 4

ZWEI  UNTERSCHIEDLCHE STADTWAPPEN: KLÄRUNG

Wir bitten, durch den Gemeinderat eine grundsätzliche Klärung in der Darstellung und Verwendung des Waldenbucher Stadtwappens herbeizuführen.
Derzeit werden zwei unterschiedliche Stadtwappen verwendet.

BEGRÜNDUNG:

In der Außendarstellung der Stadt, jüngst während des Jubiläums, werden teils der sogenannte "Kaktus" mit stilisierter Buche, teils die belaubte Blätter- Buche als Stadtwappen eingesetzt.
Wünschenswert ist eine klare Festlegung, ob zukünftig nach dem ältesten Stadtsiegel von 1573 oder nach einer späteren Version verfahren werden soll.

ANTRAG Nr. 5

RESTAURIERUNG GEDENKKREUZ REISHALDE

Wir beantragen die Prüfung der Standsicherheit und Restaurierung des Gedenksteins in der Reishalde.
Die Aufstellung einer Informationstafel – ähnlich wie an dem Klinglerstein – ist wünschenswert.

BEGRÜNDUNG:

Der Gedenkstein in der Reishalde steht sehr schräg. Sowohl die Standsicherheit sollte überprüft werden wie auch der Erhaltungszustand. Nach den umfangreichen Recherchen und daraus resultierenden neuen Erkenntnissen von Pfarrer  Siegfried Schulz handelt es sich um ein Gedenkkreuz und nicht wie bisher angenommen um ein Sühnekreuz. Die Erhaltung des Steines und die Vermittlung der Bedeutung ist wünschenswert.


Ein Rätsel wird gelöst, ein Mord fast aufgeklärt:
Das Sühnekreuz in der Reishalde.
Die Inschrift des Sühnekreuzes Richtung Weil in der Reishalde ist heute kaum noch lesbar.
Jahrzehnte lang wurde die Jahreszahl als 1720 gelesen. Das hat sich als Irrtum herausgestellt. Jetzt ist die Abschrift eines Forstmeisters Tscherning aus dem 19. Jahrhundert aufgetaucht, und da ist die Jahreszahl mit 1724 wiedergegeben.
Tscherning hat die Inschrift so notiert:
IN MEM VIET PEREG D 12 JANAR 1724 17 VULN TRUCID POS CW.
Diese lateinischen Abkürzungen hat er so aufgelöst und übersetzt:
"Zum Gedenken an einen Verblichenen in der Fremde, am 12. Januar 1724 mit 17 Stichen niedergemetzelt, aufgestellt von der Commune Waldenbuch."
Diese neue Jahreszahl hat zu einem Fund in den Waldenbucher Kirchenbüchern geführt. Denn dort ist zum 12. Januar 1724 notiert, dass ein Küferknecht mit Namen Johann Georg Christoph Keller aus dem Leiningischen wohl von einem fremden Gesellen, mit dem der abends von Weil unterwegs nach Waldenbuch war, mit 16 (!) tiefen Messerstichen am Kopf "grausamer Weise verwundet worden" und nach der vorgenommenen gerichtlichen Inspektion in Waldenbuch "ehrlich zur Erde bestattet worden" ist.
Damit ist klar, dass wir es mit dem Kreuz in der Reishalde mit einem Gedenkkreuz und erst in zweiter Linie mit einem Sühnekreuz zu tun haben.
Ich vermute, man hat damals, 1724, ein altes Sühnekreuz einer neuen Verwendung zugeführt, hat es mit
einer Inschrift versehen und als Mahnmal am Ort des Verbrechens in der Reishalde aufgestellt.
Die Buchstaben C und W verweisen nicht auf den Täter, sondern auf die Stadt Waldenbuch, die das Gedenkkreuz aufstellen ließ.
Schon unsere Vorfahren waren einerseits pietätvoll, aber auch praktisch und sparsam.
Siegfried Schulz

ANTRAG Nr. 6

FÖRDERUNG STREUOBSTWIESEN

Waldenbuch soll die Förderung der heimischen Streuobstwiesen durch drei Maßnahmen stärken und die heimischen Obstanbauer in ihrer Pflege unterstützen:
-    Markierung von privaten Obstbäumen, die zur Ernte "freigegeben" sind
-    Hochzeitswiese mit Streuobst-Bäumen von Brautpaaren
-   Apfelsaft vom Ort in Rathaus-Sitzungen

BEGRÜNDUNG:

Auch in Waldenbuch sollen Erhalt und Pflege der schönen und ökologisch wertvollen Streuobstwiesen unterstützt werden.
1.    Um Diebstahl unnötig zu machen und kein (Fall-) Obst verkommen zu lassen, können private Streuobstbesitzer mit einer Markierung (Kunststoffband) ihre Obstbäume zum "freien Ernten" kennzeichnen. Bänder können im Rathaus abgeholt werden.
2.    Auf einem städtischen Grundstück – idealerweise im Zuge einer eventuell ohnehin notwendigen Ausgleichsmaßnahme bei zukünftigen Baumaßnahmen – können Brautpaare "ihren" Hochzeitsbaum(Obstbaum) pflanzen- und ihn spätestens zur Silberhochzeit wieder besuchen ;-)
3.    Während Gemeinderats- und Verwaltungssitzungen soll Apfelsaft nur aus unserer Gemeinde  ausgeschenkt werden. Das gute Beispielgeben ist den etwas höheren Preis wert.

Anmerkung: eventuell verknüpfbar mit dem neuen 20 EUR-Zuschussprogramm des Landkreises
(20 Euro für jeden neuen Obstbaum Förderprogramm für die Nachpflanzung von Streuobstbäumen
Die Streuobstwiesen prägen die Kulturlandschaft im Landkreis Böblingen.
Da ihr Bestand aber immer weiter zurückgeht, hat der Landkreis Böblingen bereits zu Beginn Jahres 2011 ein Maßnahmenpaket zur Förderung des Streuobstes aufgelegt.
Auch in der Stadt Waidenbuch kann ab jetzt die Nachpflanzung von großkronigen, halb- und hochstämmigen Obstbäumen wie Apfel-, Birn-, Kirsch-, Zwetschgen- und Walnussbäumen mit je 20 Euro gefördert werden.
Die Stadt empfiehlt, auf robuste und standortgerechte, sowie alte, lokaltypische oder gefährdete Sorten zurückzugreifen.
In den Genuss der Förderung kommen ausschließlich Privatpersonen, sofern für sie keine Verpflichtung zur Anpflanzung besteht.
Sie verpflichten sich außerdem, die Neuanpflanzung dauerhaft zu pflegen und in baurechtlich korrekter Art und Weise im Außenbereich vorzunehmen.
Der Zuschuss ist jährlich auf 1000 Bäume im Landkreis begrenzt.
Der Zuschuss kann beim Landratsamt Böblingen mit einem Formular auf www. landkreis-boeblingen. de, Service und Verwaltung, Formulare und Merkblätter, beantragt oder der Zuschussantrag im Bürgermeisteramt Waldenbuch, Hauptamt, Zimmer 15, Tel.: 07157 1293-15 abgeholt werden.
 - Maren Oberkirch -)

ANTRAG Nr. 7

VORHANDENE QUALITÄTS- UND KOMPETENZERHALTUNG DES VERWALTUNGSPERSONALS SICHERN

Die FREIEN WÄHLER beantragen für den kommenden Haushalt die Optimierungs- und Aufstockungsmöglichkeiten des vorhandenen Verwaltungspersonals zu prüfen und gegebenenfalls auszubauen.

BEGRÜNDUNG:

Durch die vielfältigen und komplexen Arbeitsabläufe und -vorgänge, dazu die zunehmende Mehrarbeit, fordert dies einen Ausbau und eine Optimierung, um das vorhandene Fachpersonal in der Verwaltung zu binden und zu sichern.

ANTRAG Nr. 8

HANDWERKERAUSWEISE

Die Stadt Waldenbuch soll so genannte freie Handwerkerausweise ausgeben, um das Parken bei Handwerkereinsätzen zu erleichtern.

BEGRÜNDUNG:

Parkplätze sind rar, gerade auch bei Handwerkereinsätzen (Notfälle!).
Auf Antrag von Handwerkern sollen entsprechende Ausweise, wie in vielen Städten bereits praktiziert, ausgegeben werden.

ANTRAG Nr. 9

Sommer Kino – OPEN AIR

Es soll entschieden werden, ob – in Zusammenarbeit mir dem Bildungswerk-Kino vor Ort - in Waldenbuch im Sommer Open Air Kino stattfinden könnte, vielleicht mit Unterstützung durch heimische Gastronomie.

BEGRÜNDUNG:

Ob auf dem Schachbrett, auf dem Marktplatz oder im Schulhof – in einiger Zeit vielleicht sogar wieder im Schlosshof - wäre eine Filmveranstaltung in lauer Sommernacht für Einheimische und Gäste eine tolle Sache.
Denn wer liebt Open Air Kino nicht?

ANTRAG Nr. 10

GRILLPLÄTZE

Für Familien und Wanderer sollen neue Standorte für Grillplätze angedacht und angelegt werden.

BEGRÜNDUNG:

Familien, einzelne Wanderer und Wandergruppen bescheinigen uns zunehmend mehr Bedarf an Grillplätzen.
Darauf sollte Waldenbuch reagieren.
Wir können uns beispielsweise eine Erweiterung und Attraktivierung des bewegungsaktiven Spielplatzes in der Glashütte um einen Grillplatz gut vorstellen.
Weitere Grillplätze sollen - selbstverständlich in Absprache mit dem Forst - überlegt werden.

ANTRAG Nr. 11

MEHR UNTERSTÜTZUNG JUNGER FAMILIEN – familienfreundliche STADT

1.    Die FREIEN WÄHLER beantragen, bei der Geburt eines Kindes – jedes Kindes - der jungen Familie einen städtischen Gutschein für ein halbes Jahr Gebührenfreiheit für eine städtische Kinderbetreuungseinrichtung zu schenken.
2.    Die FREIEN WÄHLER beantragen einen eigenen Waldenbucher Weg bei der Gebührenfestlegung - und die Entkoppelung von Gemeindetagsvorschlägen.
3.    Wir beantragen eine Vereinfachung und bessere Übersichtlichkeit der Gebührenstruktur.
4.    Wir beantragen eine Überprüfung, inwieweit ein niedriger, gleicher Sockelbetrag/Grundgebühr und frei wählbare Zusatzleistungen mit festgelegten Ergänzungsgebühren jungen Familien eher entgegenkommen.

BEGRÜNDUNG:

Waldenbuch ist in weiten Teilen familienfreundlich. Dies bescheinigt uns auch die aktuelle Bürgerbefragung.
Wie heiße ich die jüngsten Bürger Waldenbuchs willkommen und beweise den Eltern Wertschätzung und Unterstützung? Wir möchten, dass Waldenbuch dies gemäß unserem Antrag "Freies halbes Jahr in Waldenbuch" ausdrückt.
Die Anträge 2 bis 4 sollen zu mehr Übersichtlichkeit und niedrigeren Gebühren führen.

ANTRAG Nr. 12

DER MIETVERTRAG FÜR DIE RÄUME DER BÜCHEREI IM STÄDTLE SOLL VERLÄNGERT WERDEN.

In der Bücherei kann zusätzlich die Ausgabe von Informationsmaterial z.B. für Touristen erfolgen.
Wünschenswert wäre ein Hinweis hierauf an der Bushaltestelle Postamt.

BEGRÜNDUNG:

Die Einrichtung dieser Zweigstelle hat sich bewährt. Die Bücherei soll deshalb in Zusammenarbeit mit der „Eine Welt Gruppe" erhalten bleiben, der Mitte 2014 auslaufende Mietvertrag verlängert werden.
Durch die Ausgabe von Informationsmaterialen erfolgt eine weitere Aufwertung und Kundenfrequenz. Für Touristen wäre dies eine deutliche Erleichterung, da z.B. Wartezeiten, die im Rathaus regelmäßig entstehen, vermieden werden. Die Mitarbeiterinnen im Ordnungsamt werden entlastet.
Ein Hinweis am Postamt kann die Stelle auffindbar machen.

ANTRAG Nr. 13

STÄDTEPARTNERSCHAFT MIT MYLAU

Im Jahr 2015 besteht die Städtepartnerschaft 25 Jahre. Rechtzeitig vorher sollen Überlegungen für die Begegnung der Bürger aus möglichst vielen Altersgruppen angestellt werden.  Bereits im Jahr 2010 wurde zur Intensivierung der Städtepartnerschaft ein Haushaltsantrag der FWV gestellt und durch den Gemeinderat beschlossen. Die Umsetzung der Überlegungen ist, bis auf eine Ausnahme (Stadtbücherei) leider im Sande verlaufen.

ANTRAG Nr. 14

AUSGLEICH FÜR DIE GESCHÄFTE IN DER ALTSTADT WALDENBUCH, BZGL. DER LANGANHALTENDEN BAUSTELLE, BEDINGT DURCH DEN AUSBAU DER KREISVERKEHRE

Die FREIEN WÄHLER beantragen für den kommenden Haushalt  und die traditionelle Spendenverteilung am Ende des Jahres, einen Betrag für den GHV bzw. für die Geschäfte in der Altstadt zu berücksichtigen, um hier den Verlust durch die Baustelle der Landstraße 1208 zu mindern.

BEGRÜNDUNG:

Durch  die lang anhaltende Baustelle im Stadtbereich waren/sind die Geschäfte in der Altstadt teilweise nur schwer für die Kunden zu erreichen.  Kundschaft durch Durchgangsverkehr entfällt über Monate.
Um hier ein kleines Zeichen der Solidarität an die Geschäftsinhaber weiterzugeben, beantragen wir, dies bei der Verteilung der nächsten Spendengelder zu berücksichtigen.

ANTRAG Nr. 15

MEHRGENERATIONENHAUS

Die FREIEN WÄHLER beantragen:
Für das nächste Neubaugebiet oder Innenstadtverdichtungsgebiet verpflichtet sich der Gemeinderat, eine stadteigene Fläche für ein Mehrgenerationenhaus zur Verfügung zu stellen.

BEGRÜNDUNG:

Generationsübergreifendes Wohnen würde den Wohnstandort Waldenbuch noch attraktiver machen.
Sicher gibt es auch in unserer Stadt und außerhalb Interessenten für diese Wohnen von Jung und Alt, idealerweise mit Gewerbeeinheit(-en), Gemeinschaftsräumen und möglichst mit Energiesparkonzept.
Erfolgreiche Beispiele finden sich in Heidelberg mit über 55 zufriedenen Bewohnern(seit 2009),
Esslingen, Bad Boll, Winnenden und Waiblingen.
Für Interessierte: www.pro-wohngenossenschaft.de
Eigentümer von privaten Grundstücken sollten auf das Bekenntnis des Gemeinderats zum Mehrgenerationenhaus ausführlich hingewiesen werden.

ANTRAG Nr. 16

SLACKLINES für WALDENBUCHER Kinder und Jugendliche

Für Waldenbucher Kinder und Jugendliche sollen für geeignete Spiel- und Treff-Orte
Slacklines angeschafft werden, um das vorhandene Angebot zu attraktivieren.

BEGRÜNDUNG:

Slacklinen, auf einem "schlaffen Gurtband balancieren", ist eine relativ junge, aber zunehmend beliebte Freizeitsport- und Bewegungsart von Kindern und Jugendlichen.
Das Band wird in niedriger Höhe zwischen zwei Pfosten oder Bäume o.Ä. gespannt.
Außer Spaß am Balancieren fördert das Slacklinen Konzentration und Koordination.
Die Anschaffungskosten sind überschaubar.
Denkbare Stand- bzw. "Hängorte" in Waldenbuch:
-    Schulhof der OSS
-    Sportgelände Ritter Sport und Hasenhof
-    Spielplatz untere Glashütte
-    Freifläche Jugendhaus Phönix
WIEDERHOLUNGSANTRAG

ANTRAG Nr. 17

BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG

Das für die Zukunft Waldenbuchs wichtige Thema - Bevölkerungsentwicklung und seine Auswirkungen auf die Struktur unserer Stadt - soll im Jahre 2013, spätestens jedoch in der nächsten Klausurtagung des Gemeinderates gemeinsam erarbeitet werden.

BEGRÜNDUNG:

Auch vor Waldenbuch wird der demographische Wandel mit Negativfolgen nicht Halt machen.
Hier sollten rechtzeitig Überlegungen angestellt werden, welche Maßnahmen sinnvoll und effektiv sind, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Themen könnten hier sein Innenstadtverdichtung, bezahlbarer Wohnraum, attraktive Angebote für junge Familien und vieles mehr.
Die Verwaltung wird demzufolge beauftragt, sich um eine entsprechende fachliche Begleitung für die nächste Klausurtagung zu bemühen.
Die FREIEN WÄHLER werden zum Auftakt und Unterstützung gern eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Winter 2014 anbieten.

ANTRAG Nr. 18

STADTPLANUNG

Für die weiteren Planungen im Stadtgebiet und die hierfür erforderliche Beratung durch einen Stadtplaner sind die notwendigen Finanzen im Haushaltsplan 2013 (jetzt: 2014) bereitzustellen.
Aufgrund der besonders exponierten Lage des AUCH- Areals sollte ein eingeschränkter Wettbewerb unter Planungsbüros für dieses Gebiet ausgelobt werden.
Mit der Umsetzung des hierzu gefassten Gemeinderatsbeschlusses sollte nun 2014 begonnen werden.

BEGRÜNDUNG:

Ein Ergebnis der Klausurtagung 2012 war, eine städtebauliche Gesamtplanung für den Altstadtbereich zu erstellen. Hierfür benötigen wir die Begleitung durch ein geeignetes Stadtplanungsbüro, um die Nutzung der verschiedenen Areale sinnvoll und aufeinander abgestimmt zu entwickeln.
Von besonderer Bedeutung wegen seiner exponierten Lage MITTEN IM Stadtkern und gleichzeitig AM RAND der Altstadt ist für das AUCH- Areal eine besonders sensible Bebauung gefragt.
Deshalb sollten hierfür Alternativen durch mehrere, vielleicht drei Büros zur Entscheidung vorgelegt werden.
Die hierfür nötigen Mittel sollen im Jahr 2013 zur Verfügung gestellt werden.

Einstimmiger Beschluss des GRs am 27.November 2012:
1.    Die vom Gemeinderat beabsichtigte städtebauliche Rahmenplanung legt im Anschluss die weitere Vorgehensweise fest.
2.    Aufgrund der besonders exponierten Lage des Auch-Areals soll ein eingeschränkter Wettbewerb unter Planungsbüros für dieses Gebiet ausgelobt werden.

ANTRAG Nr. 19

Soll OSS GEMEINSCHAFTSSCHULE werden?

Der Gemeinderat möge in Abstimmung mit Lehrerschaft und Elternschaft der Oskar- Schwenk- Schule in einem angemessenen Zeitraum entscheiden, ob Waldenbuch den Weg zur Gemeinschaftsschule gehen will.

BEGRÜNDUNG:

Die Schullandschaft ist in Bewegung.
Seit der letzten Entscheidung der Gesamtlehrerkonferenz hat sich in Baden-Württemberg viel getan.
Um die Entwicklung zu neuen Strukturen zu berücksichtigen, sollte in Abstimmung mit den entscheidenden Gremien und den Nachbarkommunen ("Raumschaften") eine Grundsatzentscheidung für oder gegen eine Gemeinschaftsschule in Waldenbuch getroffen werden.

ANTRAG Nr. 20

ANTRAG ZUR ALTSTADTSATZUNG

Für die Verwendung von Dachziegeln in historischer Ausführung soll von der Stadt ein Förderbetrag bezahlt werden um einen Teil der Mehrkosten für die Bauherrschaft zu entschädigen und das historische Stadtbild zu fördern.

BEGRÜNDUNG:

Ein Ergebnis der Klausurtagung 2012 war, eine städtebauliche Gesamtplanung für den Altstadtbereich zu erstellen. Hierfür benötigen wir die Begleitung durch ein geeignetes Stadtplanungsbüro, um die Nutzung der verschiedenen Areale sinnvoll und aufeinander abgestimmt zu entwickeln.
Von besonderer Bedeutung wegen seiner exponierten Lage MITTEN IM Stadtkern und gleichzeitig AM RAND der Altstadt ist für das AUCH- Areal eine besonders sensible Bebauung gefragt.
Deshalb sollten hierfür Alternativen durch mehrere, vielleicht drei Büros zur Entscheidung vorgelegt werden.
Die hierfür nötigen Mittel sollen im Jahr 2013 zur Verfügung gestellt werden.

ANTRAG Nr.21

WIEDERHOLUNGSANTRAG von Antrag Nr. 11/2013 und 2012
RESTAURIERUNG DER GRABMALE "Alter FRIEDHOF"

Die in der Liste der Kulturdenkmale Baden-Württemberg (Liste A1) registrierten wertvollen Grabmäler auf dem Alten Friedhof müssen vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.
Der letzte Satz in unserer Begründung gilt uneingeschränkt weiterhin.

BEGRÜNDUNG:

Einige Grabmäler auf dem Alten Friedhof sind bereits stark zerstört.
Laut Aussage der Unteren Denkmalbehörde im Landratsamt besteht eine Erhaltenspflicht des Eigentümers, in diesem Fall der Stadt Waldenbuch, für solchermaßen gelistete Kleindenkmäler.
Für Restaurierungen von gelisteten Kleindenkmalen bestehen Zuschussmöglichkeiten aus einem jährlich neu definierten Geldtopf
(Regierungspräsidium Referat 25 Denkmalpflege, Land).
Hier sollte die Verwaltung zeitnah entsprechende Anträge stellen, denn auch in Zeiten knapper Kassen dürfen wertvolle Kleindenkmäler nicht unwiederbringlich verloren gehen.

ERGÄNZUNGSANTRAG:
Wir beantragen die Umsetzung der zum Antrag Nr.11/2013 erfolgten einstimmigen Beschlüsse des Gemeinderats.
Ergänzend ergeht der Antrag zu untersuchen, inwieweit im Zuge der Grabmalrestaurierung zusätzlich durch Bänke und eine mögliche Öffnung der Friedhofsmauer zur Altstadt hin ein kleiner Park, ein grüner Raum der Ruhe und des Verweilens am Rande der Altstadt geschaffen werden kann.

ANTRAG Nr.22

Das Projekt „Schulreifes Kind" wird auch nach Ablauf der Förderung durch das Land an allen Waldenbucher Kindergärten auf Dauer fortgesetzt
Das Projekt „Schulreifes Kind" hat zum Ziel, Entwicklungsverzögerungen bei Vorschulkindern frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Fördermaßnahmen auszugleichen, so dass alle Kinder gleiche Startvoraussetzungen für den Schulanfang erhalten und Rückstellungen vom Schulbesuch vermieden werden. Dazu wurde durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg ein verzahntes Förderkonzept für Kindergärten und Grundschulen entwickelt.
Die positiven und notwendigen Aspekte der Förderung von Vorschulkindern sind unumstritten.
Waldenbuch als kinderfreundliche Stadt sollte die mit dem Projekt verfolgten Ziele nicht von einer Förderung durch das Land oder anderer Dritter abhängig machen und daher prüfen, in welcher, ggf. in modifizierter Form, das Projekt sinnvoll weitergeführt werden kann.
Die Fortführung des Projekts wird von der Schule und den Waldenbucher Kindergärten einhellig begrüßt.