BEZAHLBARE WOHNUNGEN u. WOHNRAUMKNAPPHEIT

(...) "Eine große Herausforderung ist die kurzfristige Bereitstellung von Wohnraum.
Wir MUSSEN mehr tun, denn das, was wir bisher taten, zeigte schon in der Vergangenheit, als wir noch nicht mit einem starken Flüchtlingsstrom konfrontiert waren, keine Wirkung.

Wir FREIEN WÄHLER haben schon immer - fast gebetsmühlenartig - die Forderung erhoben, zur Linderung der Wohnungsnot etwas Wirksames zu tun.
Und gegen Wohnungsnot hilft nicht den Menschen vorzuschreiben, dass sie sich mit weniger Platz begnügen sollen. (...)

Und wohin es führt, dass alle die gleichen Einraum-, Zweiraum- oder wie auch immer Wohnungen haben, sehen wir an den oft leer stehenden Bauten in den neuen Bundesländern. (...)

Man muss handeln und probate Mittel einsetzen.
Und wer dann noch die hohen Mieten in der Region beklagt und so manche Krokodilsträne weint, dass gerade die unteren Einkommens-gruppen keine bezahlbare Wohnung finden, der kann nicht den Neubau von Wohnungen mit dem Hinweis auf den Schutz der freien Landschaft verhindern. (...)

Denn gegen Wohnungsnot und hohe Mieten helfen nur neue Wohnungen.
Und bei uns in der Region helfen nur "viele neue Wohnungen".
Dabei werden wir auch nachverdichten, aber das wird nicht genügen.

Der Blick in Turnhallen und Systembauten muss uns klarmachen, dass es fünf vor zwölf ist und wir keine Zeit verlieren dürfen, wenn wir es nicht riskieren wollen, dass durch exponentiell nach oben steigende Obdachlosenzahlen der soziale Frieden in unseren Kommunen gefährdet ist."

aus: Haushaltsrede der FREIEN WÄHLER Region (AO)