Viel Information zu zukunftsorientierten Plänen der Stadt in der Bürgerversammlung am 23. April 2015



Ein volles Haus im Forum der Oskar-Schwenk-Schule zeigte, dass die Stadt mit ihrer Bürgerversammlung richtig lag.
Die Bürger möchten sich informieren und mitgenommen werden.
Eine Bürgerversammlung dient zu allererst der Information der Bürger über das, was in der Stadt aktuell geplant ist.
Die Tagesordnung war umfangreich, entsprechend war das Forum bis auf den letzten Platz gefüllt.
Schon vor dieser Versammlung hatten betroffene Bürger viel Gelegenheit sich in öffentlichen Sitzungen und einer TSV vereinsinternen Versammlung zu informieren.
Die Bürgerversammlung in eine "Meckerstunde" umzufunktionieren, wie es vereinzelt Besucher auszudrücken pflegen, scheint mir nicht angebracht.
Zumindest gab es an den schriftlichen Informationsunterlagen und den ausführlichen Berichten seitens der Stadt nichts zu "meckern".
Mit Spannung wurden die Ausführungen zum Thema "Neue Sportstätten des TSV auf dem Hasenhof" verfolgt. Wie nicht anders zu erwarten, haben sich vor allem die Gegner des Projektes und Anlieger zahlreich zu Wort gemeldet und ihre aus ihrer Sicht verständlichen Bedenken geäußert.
Die Gemeinderäte haben übereinstimmend in kurzen Statements die Beschlüsse der Stadt als zukunftsorientierte Entscheidungen gutgeheißen.
Ob die TSV-Anlage auf dem Hasenhof kommt oder nicht, liegt jetzt  zum einen an der Entscheidung der TSV-Mitglieder in ihrer Mitgliederversammlung am 6. Mai und in der Folge an den Verhandlungs- ergebnissen mit den Grundstückseigentümern auf dem Hasenhof.
Da diese noch eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen werden, hat es das Gemeinderatsmitglied Josef Lupion von den Freien Wählern zum Schluss nach Ansicht vieler Beobachter auf den Punkt gebracht, als er sagte, "dass die Rittersporthalle und das Ritterstüble so lange bestehen bleiben sollten, bis für Ersatz gesorgt sei."
Allen Seiten muss man bescheinigen, dass trotz mancher unterschiedlicher Auffassungen immer ehrlich und fair diskutiert wurde.
Den Rathausbediensteten sei für die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten herzlich gedankt.

Jörg Schlotterbeck
Schriftführer der FWV