Ein interessanter Ausflug der Freien Wähler in die deutsch-deutsche Geschichte


Zusammen mit unseren Partnerschaftsfreunden von der Bürgerinitiative Mylau (BIM) durften wir am 4. Oktober in Mödlareuth die Gedenkstätte und das Museum zur Geschichte der deutschen Teilung besuchen.
Die Amerikaner nannten dieses 50-Einwohner-Dorf am Ende der Welt "Little Berlin". Mit Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 verlief die Grenze mitten durch das Dorf.


Der thüringische Teil des Ortes gehörte zum Territorium der DDR, der bayrische zur Bundesrepublik.
Wie in Berlin wurde der Ort durch eine 700 m lange Betonsperrmauer geteilt.
Ein Monat nach dem Fall der Mauer in Berlin wurde der Grenzübergang in Mödlareuth am 9. Dezember 1989 eröffnet. Mit dem Fall der dortigen Mauer am 17. Juni 1990 entstand die Idee, ein Museum zur Geschichte der deutschen Teilung mit Freigelände, Mauer und Sperranlagen im Original zu eröffnen.

 

 

 

 

 

 

 

Hautnah und passend zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober konnten wir uns an dieser Stelle erinnern und nachvollziehen, wie den Menschen vor und hinter dem Stacheldraht zumute sein musste.
Es gab viel zu erzählen und auszutauschen.  
Trotz des Fotografier-Verbots in der Zeit der Unfreiheit, gab es Filmzeugnisse der Vergangenheit, die im Museum vorgeführt wurden und die wir mit Interesse verfolgt haben.

 

 

 

 

 

 


Mödlareuth - ein kleiner Ort nicht weit von Mylau und Reichenbach entfernt, der nachdenklich macht und den wir als Ausflugsziel empfehlen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Jörg Schlotterbeck