Wie kommt der Strom ins Haus?



Seit Januar betreiben die Stadtwerke Tübingen das Waldenbucher Stromnetz.
Aus diesem Anlass waren die Stadträte gemeinsam mit den KollegInnen aus Dettenhausen eingeladen, die Tübinger Energiegewinnungsanlagen zu besichtigen.
Los gings mit dem BHKW Obere Viehweide, das einen ganzen Stadtteil mit Strom und Wärme versorgt, es folgte ein Wasserkraftwerk am Neckar.



Sicher haben schon viele die 100 Jahre alte, schöne Anlage in Tübingen neckarabwärts gesehen, aber nicht geahnt welche "power" dahinter verborgen ist. Wir konnten unter sachkundiger Führung auch das Innenleben der Schleusenanlage kennenlernen.
In einem großen Umspannwerk wurde mittels Schaubild verdeutlicht, wie der Strom von den Erzeugungstellen ins Haus kommt.





Zum Schluss gings dann noch in die Zentrale der Stadtwerke Tübingen. In direkter Nachbarschaft war am gleichen Tag eine Photovoltaikanlage der Bürgerenergie Tübingen eingeweiht worden.
Besonders beeindruckend war die Leitwarte, in der alle Meßwerte der Betriebsstätten der Stadtwerke zusammenlaufen, kontrolliert und aufgezeichnet werden. Außerdem laufen hier alle Störmeldungen ein. Auf einer Vielzahl von Monitoren werden die Anlagen zentral 24 Stunden am Tag überwacht und betreut.
Beeindruckt von soviel Technik machten wir uns auf den Rückweg und hatten das Gefühl, dass unser Stromnetz hier in guten Händen ist.


Gabriele Wieser-Kick