Woran liegt es...

...dass die Veranstaltungen der Freien Wähler immer so gut besucht sind?
Mit Sicherheit daran, dass die Freien Wähler am Puls der Zeit sind und wissen was die Bürger wollen.
Eine solch gut besuchte Veranstaltung war der politische Abend mit Landrat i. R. Bernhard Maier am 8.5.09 in der Laube im Burain zum Thema „REGION – und was haben wir davon?“
Nach der Begrüßung der Gäste und Herrn Maier durch Frau Odendahl gab der Landrat i. R. einen kurzen Einblick in seinen Werdegang.
Im Anschluss daran merkte er an, dass sich die Kommunalpolitik der Freien Wähler durch freie Entscheidungen, die nicht durch ein Parteibuch oder Oppositionskalkül beeinflusst würden, von der „großen Politik“ unterscheide. Der überwiegende Teil der Bevölkerung wolle unabhängig und frei sein und keinem Parteibuch folgen. Kommunales Engagement sei durch die Freien Wähler auch ohne Parteizugehörigkeit möglich. Freie Wählervereinigungen seien landesweit die stärkste Kraft in den Gemeinderäten.
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler würden, nach Ausführung des Landrats i. R., gewählt weil sie eine Persönlichkeit in Ihrem Heimatort darstellten und nicht weil sie einer politischen Partei angehören würden. Die Freien Wähler gestalteten die Heimat und seien vor Ort tätig. Bei den Freien Wählern würde die Vernunft entscheiden und nicht was politisch en vogue sei.
Herr Maier stellte die Frage, warum es so wichtig sei, dass die Freien Wähler im Kreistag bzw. in der Regionalversammlung vertreten wären. Dazu erläuterte er erst einmal beide Gremien. Der Kreistag betreue kommunale Aufgaben wie z. B. Krankenhäuser oder Berufsschulen die die Kommune alleine nicht stemmen könne. Der Verband der Region Stuttgart umfasse 2,5 Mio. Einwohner in 179 Gemeinden, die auf 10 % der Fläche von Baden-Württemberg 25 % der Bevölkerung von B.-W. uund 33 % des Bruttoinlandsprodukts von B.-W. ausmachen würden. Dieser Verband hätte drei Aufgaben:
1) Den öffentlichen Nahverkehr mit den Straßenbahnen.
2) Die Wirtschaftsförderung in der Region.
3) Die Regionalplanung. Und weil dort elementar wichtige Entscheidungen für die einzelnen Kommunen getroffen würden, wollten die Freien Wähler hier mitreden. Ihm sei hierbei ganz besonders wichtig das freie Element der Entscheidung zu erhalten. Der neue Regionalplan gäbe Regelungen für die Gemeinden, wie z. B. das kommunale Wachstum, vor. Eine dieser Entscheidungen sei gewesen, dass es entlang der Nicht- Entwicklungsachsen, zu denen Waldenbuch, Steinenbronn und Schönaich gehörten, kein weiteres Wachstum mehr geben solle. Herr Maier forderte hier ganz klar, dass Wachstumspolitik vor Ort durch den Gemeinderat entscheiden werden müsse und nicht zentralistisch in Stuttgart. Deshalb sei er ein Verfechter der kommunalen Selbstverwaltung. Dafür würden die Freien Wähler stehen.
Die Finanzierung des Verbandes der Region Stuttgart erfolge über Umlagen durch die Gemeinden. Die Höhe der Umlagen würde der Verband festlegen. Hier stünden die Freien Wähler dafür ein, das Geld bei den Gemeinden zu lassen.

Nach der abschließenden Diskussionsrunde dankte Frau Obst Herrn Maier und überreichte ihm ein „hoch“-prozentiges Präsent aus Steinenbronn.

Für die Freien Wähler
Achim Stolz