Kinder und Jugendliche- Spiegelbild unserer Gesellschaft?
Veränderungen in Schule und Familie

so lautete der interessante Vortrag von Frau Grafen, Schulleiterin der Oskar-Schwenk-Schule, am letzten Mittwoch im Landgasthof Rössle.

1. Veränderung der Eltern-Kind-Beziehung

Die Erziehung ist weniger autoritär, die Kinder bekommen mehr Förderung, sind eigenständige Persönlichkeiten.

Nicht mehr so wichtig sind Zurückhaltung / Bescheidenheit und sich in Ordnungen fügen.

Soziale Anerkennung und persönliche Wertschätzung sind für die Entwicklung sehr wichtig – bleiben diese unerfüllt, so rutschen sie oft in Süchte ab.

 

 

2. Einfluss der Medien

Gelerntes aus der Schule kann oft nicht vom Kurzeit- zum Langzeitgedächtnis, wenn immer Reize kommen und das Gehirn keine Zeit zur Verarbeitung bekommt.

Notwendige Veränderungen: Medienerziehung in der Schule, elterliche Erziehungs-kompetenz stärken, neurobiologische Erkenntnisse anwenden und vor allem Lebenslust weckende Situationen schaffen.

Ein Zitat von Hartmut von Hentig: „Gebt den Kindern das Beste: Euch! Eure Zeit!“

Beim anschließenden Austausch beteiligten sich viele der 65 Interessierten an einer lebhaften Diskussionsrunde.

Frau Grafen fasste zusammen: Wir hoffen auf starke Familien und ein tragbares soziales Netz.

Rita Hornickel